5 Tipps für ein nachhaltiges und plastikfreies Weihnachten

5 Tipps für ein nachhaltiges und plastikfreies Weihnachten

Weihnachten. Ein Tag, an dem überdurchschnittlich viel Müll produziert wird. Angefangen beim Geschenkpapier bis hin zu unnötigen Geschenken, die im schlechtesten Fall im Müll landen.

Aber seien wir mal ehrlich. Wir lieben Weihnachten. Das Geschenke auspacken, die kleinen Nettigkeiten und die Zeit mit der Familie.

Doch dieser Tag lässt sich auch nachhaltig gestalten. Ich habe euch folgend meine 5 Tipps zu einem nachhaltigeren Weihnachtsfest zusammengestellt. Zero waste Weihnachten!

1.        Geschenkpapier

Die beste Lösung ist hier einfach Papier wiederzuverwenden. Am besten und schönsten klappt das mit Zeitungspapier. Sammelt die Wochen zuvor einfach euer Zeitungspapier, um es dann an Weihnachten als Geschenkpapier noch einmal zu verwenden. Habt ihr keine Zeitung abonniert, könnt ihr für einige Wochen einfach euer „Keine Werbung“ Schild vom Briefkasten entfernen und die wöchentlichen Stadtanzeiger sammeln. Denn selbst wenn die Zeitungen nicht bei euch im Briefkasten landen, sind sie gedruckt und werden, wenn sie übrig bleiben, im Müll entsorgt.

Mit dieser Lösung spart ihr nicht nur unnötige Ressourcen, sondern auch jede Menge Geld.

2.        Geschenkband

Auch hier gilt das Motto wiederverwenden. Habt ihr irgendwo zu Hause noch Bänder oder Garn übrig, dann könnt ihr diese einfach als Alternativen verwenden. Ansonsten eigenen sich auch Bänder aus Naturmaterialen, wie z.B. ein Faden aus Naturfaser(Link). Die letzte und wohl auch beste Alternative ist einfach auf das Geschenkband  zu verzichten. Um das Geschenk trotzdem etwas hübscher zu gestalten kann man auch einfach selbst mit einem Malstift Hand anlegen. Hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

3.        Geschenke

Die nachhaltigste Alternative wäre wohl auf Geschenke zu verzichten, aber seien wir ehrlich, wer möchte das schon. Eine Option wäre daher, anstatt sich etwas zu schenken, den Betrag ein einen guten Zweck zu spenden.

Eine weitere Möglichkeit ist sich Zeit zu schenken. Einen Ausflug oder ein schönes Abendessen. Solche Momente sind so viel wertvoller als ein Produkt, bei dem nach wenigen Stunden bzw. Tagen die Freude verflogen ist.

Falls dann doch noch etwas materielles unter dem Baum liegen soll, dann gibt es tolle plastikfreie Geschenke. Hier können wir nur unsere Weihnachtsspecials empfehlen. Ein Set aus plastikfreier und nachhaltiger Naturkosmetik, die einem das Weihnachtsfest versüßt und auch noch Tage und Monate danach genossen werden kann. Vielleicht schafft ihr es auch damit eure Familie von umweltfreundlichen Alternativen zu überzeugen. Eine weitere Idee wäre selbstgebasteltes zu verschenken. Hierbei solltet ihr aber auch darauf achten, dass eure Materialen für eure DIY Projekt umweltfreundlich und in so wenige Müll wie möglich verpackt sind. Selbstgegossene Kerzen sind zum Beispiel eine wundervolle Idee. Am besten verwendet ihr hier Bio Sojawachs und Docht aus einfacher Baumwolle. Als Glas könnt ihr hier alte Einweggläser verwenden.

4.        Christbaum

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum … Ohne Weihnachtsbaum ist für mich Weihnachten persönlich eigentlich unvorstellbar. Oft fällt der Vorschlag von einem Weihnachtsbaum aus Plastik. Man kauft ihn einmal und kann den Baum Jahrelang verwenden. Für mich persönlich ist ein Plastikbaum aber keine Alternative. Das Bäumchen sollte dann aber wirklich aus guter Qualität sein und man sollte auch bedenken, dass man jedes Jahr genau den gleichen Baum hat. Ein Baum im Topf stellt da schon einen vernünftigeren Weg dar. Da der Baum im Topf aber leider nicht im normalen Raumklima überlebt, sollte das Bäumchen draußen stehen. Stört es einen nicht, dass der Weihnachtsbaum nur den Garten bzw. Balkon verschönert, ist dieser Weg der Beste.

Für mich muss aber ein Baum ins Haus und dieser sollte noch einen angenehmen Waldduft versprühen und den Raum durch seine Lebendigkeit schmücken. Daher kommt für mich nur ein richtiger Tannenbaum in Frage. Die beste Lösung für mich ist hierbei, den Baum dort zu kaufen, wo ich auch weiß wo er her kommt. Meine Bezugsquelle verkauft nur regionale Bio Bäume ohne Dünger und Spritzmittel, zusätzlich wird vom Kaufpreis auch noch ein Teil an eine gemeinnützige Einrichtung gespendet. Dieser Weg ist für mich der absolut Beste. Wie das ihr handhabt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. 

5.        Weihnachtsdekoration

In Möbelhäusern und Dekorationsläden stapelt sich schon wieder die glitzernde, bunte Weihnachtsdeko. Nachhaltig ist das Ganze natürlich in keinster Weise. Aber auch hier gilt wieder wiederverwenden. Die meisten haben wahrscheinlich schon ein ganzes Sammelsurium im Dachboden oder Keller. Diese Produkte könnt ihr einfach verwenden um eurem Zuhause einen weihnachtlichen Touch zu verleihen. Eine weitere Möglichkeit wäre Tannenzapfen, Blätter, Steine, usw. zu sammeln, diese zu trocknen und dann z.B. durch Farbe zu verschönern. Somit habt ihr natürliche Deko nach eurem persönlichen Geschmack. Ich persönlich werde mir dieses Jahr meine Adventskranzkerzen selbst gießen. Hierfür verwende ich 4 gleiche Einweggläser und befülle sie mit Sojawachs.

 

Wie ihr sehen könnt, ist ein nachhaltiges und plastikfreies Weihnachten gar nicht so schwer. Hier und da etwas umzudenken ist schon mal ein guter Weg. Auf diesem Wege wünsche ich euch schon mal grüne Weihnachten.

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